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Neuer Professor forscht über Arthrose

Neuer Professor forscht über Arthrose
author:

Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 18.07.2013

Gelenkverschleiß wird disziplinübergreifend unter die Lupe genommen

Inhaber des neuen Lehrstuhls für „Sportorthopädie und Belastungsanalyse“ am KIT ist Stefan Sell, gleichzeitig Chefarzt für Gelenkchirurgie am Sana Gelenk- und Rheumazentrum Baden-Württemberg. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit am KIT liegt in der Prävention von Gelenkverschleiß, der sogenannten Arthrose, sowie der Entwicklung neuer Behandlungskonzepte. Bis zu welchem Stadium der Arthrose ist Sport treiben möglich und sinnvoll? Und wie sieht die optimale Form der Bewegung für einzelne Gelenke aus? – so lauten einige der Fragestellungen. Zusammen mit anderen KIT-Experten soll die Arthroseforschung nun disziplinübergreifend aufstellt werden.

Bibliotheks-Ranking

Im bundesweiten Leistungsvergleich BIX hat sich die KIT-Bibliothek in der Sparte wissenschaftliche Bibliotheken in zwei von vier Bereichen in der Top-Gruppe platziert: Bei Angebot und Effizienz gehört sie zur Spitze, in den Sparten Nutzung und Entwicklung befindet sie sich im Mittelfeld. Dieses Ergebnis entspricht den positiven Bewertungen der Vorjahre. Seit 2004 nimmt die KIT-Bibliothek an dem freiwilligen Leistungsvergleich teil. Laut Frank Scholze, Direktor der KIT-Bibliothek, zeigten etwa die geringe Zahl der Bibliotheksmitarbeiter pro 1000 hochschulinterner Nutzer und der geringe Anteil des Bibliotheksetats am gesamten Hochschuletat auch, wie effizient die KIT-Bibliothek aufgestellt ist. Möglich macht dies vor allem die Automatisierung der 24-Stunden-Bibliothek mitsamt Fernleihautomat, Bezahlstation und Selbstverbuchung an Ausleih- und Rückgabestationen.

Erfolg bei Gleichstellung

Das KIT war mit seinem Gleichstellungskonzept erfolgreich und  kann nun im Professorinnenprogramm des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel beantragen. Ausgewählte Hochschulen erhalten für bis zu drei erstberufene Professorinnen eine Anschubfinanzierung von jeweils 150.000 Euro pro Jahr. Ziel des KIT in seinem Gleichstellungskonzept ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und mehr Studentinnen für naturwissenschaftlich-technische Fächer zu begeistern. Geplant ist die Wissenschaftlerinnen stärker untereinander zu vernetzten und das Qualitätsmanagement im Gleichstellungsprozess verbessern.

Preis für Judith Simon

Die Wissenschaftstheoretikerin Judith Simon vom KIT erhält den diesjährigen Herbert A. Simon Award der International Association for Computing and Philosophy (IACAP). Die Gesellschaft fördert den wissenschaftlichen Austausch zwischen Philosophie und Informatik. Am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT beschäftigt sich Simon unter anderem mit Computerethik, der Veränderung von Wissensprozessen und den philosophischen Aspekten neuer Wissenstechnologien. Ein Beispiel hierfür ist das Vertrauen in bestimmte Wissensquellen und Forschungstechniken. Als Mitglied der Onlife-Initiative der Europäischen Kommission hat sie sich zudem intensiv mit den gesellschaftlichen und politischen Folgen der Digitalisierung befasst. Dazu gehörte etwa die Neudefinition von Verantwortlichkeit in soziotechnischen Systemen, wie dem Bankensektor, in denen Menschen und Technologien eng vernetzt arbeiten.