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*ARTIKEL*

*ARTIKEL*
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger 

source:

KIT-Presse

Date: 15.10.2014

Stärkste Neutronenquelle der Welt

Mit der European Spallation Source (ESS) entsteht in Lund/Schweden die weltweit stärkste Neutronenquelle. Auch Wissenschaftler des KIT werden an der Anlage mitarbeiten. Mit Baukosten von 1,8 Milliarden Euro ist die ESS eines der größten derzeit laufenden Infrastrukturprojekte in Europa. Sie wird Neutronenpulse liefern, deren Intensität die Leistung heutiger Quellen um ein Vielfaches übertrifft, und damit wichtige Fortschritte in Materialforschung, Nanotechnologie, Lebenswissenschaften, Medizin, Physik, Energieforschung und Informationstechnologie ermöglichen. Forscher des KIT werden am Herzen der ESS-Anlage mitarbeiten, am sogenannten Target-System. „Am Target werden die Weichen für die Qualität des Neutronenstrahls und Effizienz des Experimentierbetriebs gestellt", erklärt Joachim Knebel, Bereichsleiter Maschinenbau und Elektrotechnik am KIT. Vergangene Woche wurde der Grundstein zu ESS gelegt; dabei wurde die erfolgreich etablierte Partnerschaft von insgesamt 17 europäischen Staaten bestätigt.

 

Land fördert Reallabor in der Oststadt

Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert das „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“. In der aktuellen Ausschreibungsrunde des Programms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ unterstützt das Land ab 2015 sieben Reallabore an Hochschulen mit insgesamt bis zu sieben Millionen Euro. Reallabore sind ein Ort für Wissenschaftler und Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden, die in der Forschung zu einem nachhaltigkeitsrelevanten Thema von Anfang an kooperieren. „KIT findet Stadt“ ist eingebettet in das KIT-Projekt „Quartier Zukunft – Labor Stadt“, das seit Herbst 2013 in der Karlsruher Oststadt aktiv ist. In dessen Rahmen läuft derzeit das BürgerForum „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“ aus dem heraus mögliche Themen und Projekte in das Reallabor einfließen. An der Online-Werkstatt des BürgerForums, die bis 7. November läuft, können alle Interessierten teilnehmen. Anmeldung unter https://karlsruhe.buergerforum2014.de

 

Sauberes Wasser für Schüler in Kolumbien

Die Hochschulgruppe Engineers Without Borders (EWB) Karlsruhe stellt sauberes Trinkwasser für Kinder in Kolumbien bereit: In dem kürzlich gestarteten Projekt „Aguavision“ arbeiten Studierende verschiedener Fachrichtungen daran, eine Schule in San Bernardo del Viento mit einem neuen Wassersystem und einer Trinkwasseraufbereitungsanlage auszustatten. In der aktuellen Bauphase realisieren sie ein Pilotprojekt zur Trinkwasseraufbereitung; mit den gewonnenen Erkenntnissen werden sie in der nächsten Bauphase eine Anlage bauen, die den kompletten Trinkwasserbedarf deckt. Dadurch sollen die rund 1.550 Schüler künftig an sauberes Trinkwasser gelangen. Zudem soll genügend Nutzwasser für die Toiletten und für landwirtschaftliche Zwecke, wie die Bewässerung von Saatgut, verfügbar sein. Derzeit ist nicht nur Wassermangel ein Problem, sondern auch schlechte Wasserqualität. Die Stadt und die Familien haben nicht die finanziellen Mittel für eine Wasseraufbereitungsanlage. Über den Fortgang des Projekts berichtet EWB Karlsruhe in einem Blog unter http://www.ewbkarlsruhekolumbien.wordpress.com

 

Probanden für KIT-Studie zum Seniorensport gesucht

Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko chronischer Erkrankungen vermindern und trägt zum „erfolgreichen Altern“ bei. Das Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT untersucht nun die Wirkung zweier Trainingskonzepte im Seniorensport: Ziel ist zu überprüfen, welche Wechselwirkungen zwischen speziell für Senioren ausgelegtem Kraft- und Ausdauertraining bestehen. In der 12-wöchigen Studie werden 90 Senioren im Alter von 60 bis 75 Jahren untersucht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten körperlich mobil sein. Sie erhalten eine kostenlose Leistungsdiagnostik in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht und nehmen kostenlos an einem 12-wöchigen Sportprogramm teil. Eine Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 29.10.2014, 18 Uhr im Hörsaal des Institutes für Sport und Sportwissenschaft statt (KIT-Campus Süd, Engler-Bunte-Ring 15, Gebäude 40.40). Geplanter Studienbeginn ist der 03.11. Unverbindliche Anmeldungen für die Studie unter Tel. 01573-3740409 (Mo-Fr. 10-18 Uhr).

 

Abitur – und was dann?

Was kommt nach der Schule? Diese Frage beschäftigt viele Schülerinnen und Schüler, wenn das Abitur näher rückt. Bei der Orientierung unterstützt das zweitägige Seminar „Abitur – und was dann?“ zur Studien- und Berufswahl, welches das Zentrum für Information und Beratung (zib) des KIT in den Herbstferien, am 27. und 29.10., anbietet. Das Seminar soll bei der Entscheidung unterstützen und dabei helfen, Fehlentscheidungen zu vermeiden. Dazu erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein persönliches Profil mit ihren Fähigkeiten, Interessen, Werten und Zielen. Grundlage für die Entscheidung sind außerdem das Klären von Informationsbedarf und Fragen rund um Studium und Beruf sowie eine sinnvolle Informationsrecherche. Anmeldungen unter Telefon 0721 608–44930.

 

Grüne Gentechnik – Führung im Botanischen Garten

„Mit der Gene Gun auf der Pirsch“ lautet der Titel der nächsten Führung im Botanischen Garten des KIT am kommenden Sonntag, 19. Oktober, ab 11.15 Uhr. Oliver Trapp erklärt die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung. Grüne Gentechnik ist nicht nur eine wichtige Methode für die Forschung, in vielen Ländern der Welt ist sie bereits landwirtschaftliche Realität. Die bei der Führung vermittelten Informationen helfen den Teilnehmern, sich eine eigene Meinung zu dem kontrovers diskutierten Thema zu bilden.