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Internationale Vielfalt am KIT

Internationale Vielfalt am KIT
author:

Sophia Nietzschmann

source:

PKM-Presse

Date: 02.03.2016

„Wollen wir uns mal auf einen Kaffee treffen?“ „Nein.“ So lernte die KIT Studentin Maren ihren kroatischen Freund Marin kennen. Was klingt wie eine Abfuhr, bringt die 26-Jährige beim zweiten Anlauf zum Schmunzeln: „Hast du verstanden, was ich gesagt habe?“ „Nein...“ Missverständnisse wie diese können leicht durch sprachliche Barrieren entstehen. Gerade an Universitäten kommen besonders viele Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen zusammen. Über 5.100 ausländische Studierende aus 135 Nationen sind derzeit am KIT, damit machen sie etwa 20 Prozent aller Studierenden aus. Diese internationale Vielfalt bereichert auch das Campusleben.
Einen geeigneten Ort für den Austausch bietet zum Beispiel das Sprachcafé in der Mensa am Adenauerring: Fremdspracheninteressierte treffen sich hier regelmäßig bei einem gemeinsamen Essen mit Muttersprachlern aus aller Welt. Über das Sprachcafé und viele weitere Aktivitäten des internationalen Zusammenlebens am KIT berichtet die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins „clicKIT“: www.pkm.kit.edu/studierendenmagazin.php.

Klimaforscher des KIT stellen neues Messverfahren am Schloss Bellevue vor


Ein neues Verfahren zur Messung des Ausstoßes von Treibhausgasen stellen Wissenschaftler des KIT in diesem Jahr bei der „Woche der Umwelt“ des Bundespräsidenten in Berlin vor. Die Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung entwickelten in Kooperation mit Bruker Optik in Ettlingen ein tragbares Instrument, mit dem die Quellen von Treibhausgasen lokal ausgemacht werden können. Mit einem Fourierspektrometer messen sie den Gasgehalt nicht lokal, sondern indirekt über die Sonneneinstrahlung: Denn Treibhausgase sorgen für eine Abschwächung der Strahlung, anhand derer das Gerät die Gaskonzentration in der Atmosphäre mit bisher unerreichter Genauigkeit ermitteln kann. Die Messungen ermöglichen so auch Aussagen über die Quellen und Senken von Treibhausgasen. Unter Treibhausgassenken versteht man Ökosysteme die mehr Treibhausgas aufnehmen, als sie abgeben. Künftig könnten solche Daten dabei helfen, Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels zu entwickeln und Emissionen gezielt zu senken. Die Geräte haben die Forscher des KIT bereits erfolgreich in Berlin und Paris eingesetzt. In Colorado, USA, wies das Team durch Fracking freigesetztes Methan nach. Auf dem deutschen Forschungsschiff Polarstern führten die Klimaforscher auf einer Fahrt von Kapstadt nach Bremerhaven Messungen von Kohlendioxid und Methan in Abhängigkeit von der geografischen Breite durch. Der so entstandene Datensatz ermöglicht es, die Modellierung der globalen Verteilung von Treibhausgasen weiter zu verbessern. Bei der „Umwelt-Schau“ des Bundespräsidenten und der Deutschen Stiftung Umwelt im Schloss Bellevue stellen am 7. und 8. Juni 190 ausgewählte Teams ihre Projekte zum Umweltschutz vor. Mehr als 600 Teams hatten sich beworben. Weitere Informationen: www.woche-der-umwelt.de.

Galaabend am KIT: Roland Mack neuer Ehrenbürger


Roland Mack, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Parks Rust, ist neuer Ehrenbürger des KIT: Präsident Holger Hanselka verlieh ihm die Auszeichnung beim Galaabend des Präsidenten. Mack studierte von 1969 bis 1974 Maschinenbau an der damaligen Universität Karlsruhe. Als Alumnus setzt er sich besonders für den Maschinenbau-Nachwuchs am KIT ein, etwa mit Stipendien und dem Erstsemester-Tag im Europa-Park. Für sein Engagement verlieh ihm das KIT bereits 2013 die Ehrendoktorwürde. Mit Verdienstmedaillen würdigte der KIT-Präsident die Vorstandsvorsitzende der Reinhard Frank-Stiftung, Anja Schümann, und den Vorsitzenden des Kuratoriums der Christian Bürkert Stiftung, Nikolai Gauss. Beide Stiftungen fördern über vielfältige Aktivitäten Studierende des KIT, aktuell auch gemeinsam im MINTernship-Programm: Über Stipendien ermöglicht dieses Studentinnen und Studenten des KIT, Forschungspraktika an der Universität von North Carolina, USA, zu absolvieren. Den Otto-Haxel-Preis für besondere wissenschaftliche und technische Leistungen erhielten Hendrik Hölscher und Matthias Worgull, die sich mit biomimetischen Oberflächen beschäftigen. Dabei geht es den beiden darum, Effekte, die sich in der Natur finden, auf technische Oberflächen zu übertragen. So arbeiten sie zurzeit an einem Nanopelz: einer Kunststofffolie mit Härchen und Kratern im Nano-Maßstab, mit der sich Öl aus Wasser „saugen“ lässt. Mit dieser Idee könnten sich künftig etwa Ölteppiche im Meer umweltfreundlich beseitigen lassen. Den Otto-Haxel-Preis verlieh der Präsident des Freundeskreises des Forschungszentrums Karlsruhe, Manfred Popp.