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Blaues Gold schafft breites Job-Angebot

Blaues Gold schafft breites Job-Angebot
author:

Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 28.07.2011

Arbeiten mit dem blauen Gold

Wasser dient als Rohstoff, Energiespeicher, als Transportweg oder auch der Erholung. Das „blaue Gold“ ist ein kostbares Gut: Weltweit haben 900 Millionen Menschen keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser. Die rasante Bevölkerungsentwicklung, zunehmende Verstädterung, veraltete Infrastrukturen sowie steigende Ansprüche an die Wasserqualität prägen die Entwicklung des Wassermarktes – um den Anforderungen zu begegnen, ist der Bedarf an Spezialisten hoch. Rund 100.000 Beschäftigte sind derzeit in der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft tätig. Für Ingenieure und Naturwissenschaftler, aber auch Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler bieten sich Jobs in Ingenieurbüros, in der Industrie, bei Versorgungsunternehmen, im öffentlichen Dienst oder in Forschung und Lehre an. Über die Vielfalt der Tätigkeiten in der Wasserwirtschaft berichtet die aktuelle Ausgabe des Online-Studierendenmagazins „clicKIT“ unter www.kit.edu/clickit im Internet.

Studie zur badischen Gewerbeschule

Wie ist die Zukunftsfähigkeit dualer Berufsausbildung zu sichern? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Projektgruppe „Vergleichende Berufspädagogik“ unter Leitung von Georg Rothe, emeritierter Professor des KIT: Das Team untersuchte in der Studie „Die Gewerbeschule des Großherzogtums Baden als frühes Modell einer Teilzeitstudie im dual-alternierenden System“ die Gewerbeschulen in Baden und ihre Entwicklung seit dem Jahr 1806. Die Gewerbeschulen begründeten eine vorbildhafte Form dualer Berufsausbildung in Baden und später auch in ganz Europa, so ein Ergebnis der Untersuchung. Seit 1900 jedoch wurde die betriebsgebundene Ausbildung vom staatlichen Bildungswesen getrennt und in die Zuständigkeit der Wirtschaft gestellt – eine Entwicklung, die mit dem Berufsbildungsgesetz von 1969 bis heute anhält. Der zweite Teil der Studie befasst sich mit dem heutigen deutschen Dualsystem. Eine Rückbesinnung auf das frühe badische Modell entspräche den EU-Empfehlungen von 1979 und würde zu einer Aufwertung der Teilzeitschule führen, die das Dualsystem stärkt und zu seiner Zukunftssicherung beiträgt, so betont die Projektgruppe. Die Ergebnisse der Studie wurden in die Enquetekommission des baden-württembergischen Landtags zur Reform von Aus- und Weiterbildung eingebracht. Die Studie ist in Kürze beim KIT-Verlag unter www.ksp.kit.edu abrufbar.

Schroff-Stiftung verleiht Hochbegabten-Stipendien

Die Gunther-Schroff-Stiftung für wissenschaftliche Zwecke hat sechs Schroff-Hochbegabten-Stipendien an Studierende des Maschinenbaus am KIT verliehen. Bei einem Empfang im Gastdozentenhaus Heinrich Hertz am Campus Süd überreichte die Vorsitzende der Stiftung, KIT-Ehrensenatorin Ingrid Schroff, Urkunden an Jiayun Zhang , Fabian Buck, Thomas Diestmann, Thilo Wolff von Gudenberg, Jacob Hess und Simon Rapp. Die Stiftung fördert die besten Studierenden nach deren erstem Studienjahr – und vor allem gezielt den Ingenieurnachwuchs. Ausschlaggebend bei ihrer Auswahl, so erklärt Professor Sigmar Wittig vom Vorstand der Stiftung, seien die Studienleistungen und das gesellschaftliche Engagement. Sie erhalten ein zweijähriges Stipendium bis zum Bachelor-Abschluss in Höhe von jeweils 4.400 Euro. Zudem besteht für jeden Studenten und jede Studentin die Option einer über die zwei Jahre hinaus gehenden Förderung im Master-Studium.

27. AIK-Symposium

Mehr als 170 Teilnehmer aus aller Welt kamen zum 27. Symposium des Vereins für Angewandte Informatik (AIK) – die Tagung mit wissenschaftlichen Vorträgen zum Thema „Wissensmanagement“ fand anlässlich des 60. Geburtstags von Rudi Studer, Professor am Institut für Angewandte und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des KIT, statt. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind intelligente Methoden zur Unterstützung des Wissensmanagements in Unternehmen. Außerdem befasst Studer sich mit den Technologien des „Semantic Web“, also Technologien, welche die Bedeutung von Informationen für den Computer verwertbar machen – dafür entwickelt er unter anderem skalierbare Methoden. Der Informatiker ist stellvertretender Sprecher des Kompetenzfeldes Organisations- und Dienstleistungsgestaltung am KIT, Direktor am Karlsruhe Service Research Institut (KSRI) sowie Sprecher des Vorstands des FZI Forschungszentrum Informatik. Rudi Studer promovierte und habilitierte an der Universität in Stuttgart. Von 1985 bis 1989 war er Projektleiter und Manager am wissenschaftlichen Zentrum von IBM Deutschland.