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Studenten bauen Notunterkünfte

Studenten bauen Notunterkünfte
author:

Saskia Kutscheidt

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 09.02.2012

40 Jahre Angewandte Informatik in Karlsruhe

Das Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren feiert 40-jähriges Jubiläum: Hervorgegangen aus den beiden Lehrstühlen „Organisationstheorie und Datenverarbeitung“ und „Angewandte Informatik“ forschen heute am Institut AIFB sechs Professoren und rund 60 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre stehen Themen wie die Verbesserung von Dienstleistungen sowie der elektronischen Organisation, eine effizientere Energieversorgung, Elektromobilität oder die Gestaltung der Wissensgesellschaft. Die Zahl der Studierenden, die am Institut AIFB ihre Kenntnisse in der Informatik erworben haben, ist fünfstellig. Mehr als 1.300 Studierende haben ihren Abschluss am Institut gemacht, außerdem haben 140 ihre Doktorarbeiten und 20 ihre Habilitationen geschrieben. Seit der Gründung haben 36 ehemalige Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin einen Ruf auf eine Professur erhalten –  sie arbeiten an Hochschulen in Deutschland, im europäischen Ausland und in den USA. „Das Institut AIFB verkörpert für mich eine ideale Lehr- und Forschungseinrichtung, die durch exzellente, innovative Forscherpersönlichkeiten geprägt wurde", sagt Detlef Seese, Professor und Sprecher des Instituts. Das Institut AIFB feiert sein Jubiläum mit dem 28. AIK-Symposium am Freitag, 17. Februar 2012, ab 14 Uhr auf dem KIT-Campus Süd. Weitere Infos


Zwei KIT-Projekte sind „Ausgewählte Orte“
Zwei KIT-Projekte sind „Ausgewählte Orte“ und damit Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“: Das Energy Smart Home Lab auf dem KIT-Campus Süd ist ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt der Zukunft, der Elektrofahrzeuge als Stromspeicher und Stromverbraucher in die intelligente Steuerung des Haushalts mit einbindet. Das Team um Hartmut Schmeck, Professor und Sprecher des Projekts MeRegioMobil, entwickelt ein Verfahren für ein intelligentes adaptives Energiemanagement, das im Smart Home zur Anwendung kommt. Das Projekt ist in diesem Jahr Botschafter im Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands. Um seine Idee für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen, präsentiert sich das Smart Home anlässlich der Preisverleihung mit einem Tag der offenen Tür am Freitag, 2. März. Im ebenfalls ausgezeichneten Projekt „Markierendes Licht“ hat Marko Hörter vom Institut für Mess- und Regelungstechnik unter der Leitung von Christoph Stiller ein Fahrerassistenzsystem entwickelt, das Personen und Tiere am Straßenrand mit Licht markiert und so deutlich früher erkennbar macht. Das System soll auf diese Weise für mehr Sicherheit auf nächtlichen Straßen sorgen. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Initiative prämiert in Kooperation mit der Deutschen Bank seit 2006 innovative Ideen und Projekte.Weitere Infos



KIT –Video News

Die neue Ausgabe von KIT News ist online: Der aktuelle Videobeitrag berichtet über ein KIT-Projekt,  in dem Architekturstudierende Notunterkünfte für Katastrophengebiete entwickeln. Außerdem stellt er den Sonderforschungsbereich Inside Science vor, ein Projekt, das einen besseren Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen will. Für all jene, die nicht dabei waren, gibt es zudem einen Rückblick auf den südwestdeutschen Regionalentscheid beim FameLab, dem internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation im Karlsruher Tollhaus. Das Video gibt es unter www.kit.edu im Internet.



Stipendium für KIT-Wirtschaftsinformatikerin

Ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium erhält Silvia von Stackelberg. Die Wirtschaftsinformatikerin vom Lehrstuhl für Systeme der Informationsverwaltung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht die „Privatheit in Workflow-Management-Systemen“. Diese steuern automatisiert Arbeitsabläufe. Sie kommen in vielen Bereichen in Unternehmen und im Alltag zum Einsatz – beispielsweise bei der Bestellung eines Buches in der Bibliothek oder in der Prüfungsorganisation an Hochschulen. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sich die Wissenschaftlerin mit der Frage, wie sich die Systeme um datenschutzrechtliche Aspekte erweitern lassen. Das Vorhaben umfasst unter anderem die Konzeption eines Zugriffskontrollmechanismus. Um die Präferenzen und  Bedürfnisse der Anwender zu untersuchen, wird die Wissenschaftlerin außerdem anwendungsspefizische Benutzerexperimente durchführen. „Nutzer können somit ihr informationelles Selbstbestimmungsrecht umsetzen“, so von Stackelberg. Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg exzellente Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Habilitation.