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Auszeichnung für Physiker

Auszeichnung für Physiker
author:

Saskia Kutscheidt

links:
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KIT-Abteilung Presse

Date: 24.02.2011

Maximilian Haider erhält den Wolf-Forschungspreis
Der Physiker Maximilian Haider, Honorarprofessor am KIT, ist einer der Preisträger des mit rund 100.000 Dollar dotierten israelischen Wolf-Forschungspreises in der Kategorie Physik. Haider erhält die Auszeichnung gemeinsam mit Harald Rose, Professor an der Technischen Universität Darmstadt/Universität Ulm, und Knut Urban, Professor am Forschungszentrum Jülich. Israels Staatspräsident Shimon Peres verleiht den Preis am 29. Mai im israelischen Parlament, der Knesset. Die Wissenschaftler entwickelten gemeinsam eine Methode für die Elektronenmikroskopie, welche die Beobachtung einzelner Atome in einer sehr hohen Auflösung von etwa 50 Pikometern ermöglicht. Ein Pikometer entspricht dabei dem Milliardstel Teil eines Millimeters und damit einer Distanz, die etwa hundertmal kleiner ist als der Durchmesser eines Atoms. Maximilian Haider ist Gründer und Leiter der Heidelberger Firma CEOS, die aus dem Projekt hervorgegangen ist. Weltweit sind heute 200 Mikroskope in Universitäten und Forschungslaboren auf der Basis der neuen Elektronenoptik im Einsatz, die überwiegend von der Firma CEOS stammen. Die Wolf-Stiftung vergibt den Preis seit 1978 jährlich für „Verdienste zum Wohle der Menschheit und freundschaftliche Beziehungen unter den Völkern“  in den Kategorien Medizin, Chemie, Landwirtschaft, Physik sowie für neue Konzepte in der Kunst. In den Naturwissenschaften zählt er zu den renommiertesten Preisen weltweit.    

Produktentwicklung
Der Papierbedarf liegt bei derzeit rund 400 Millionen Tonnen pro Jahr – die Tendenz ist steigend. Für die Deckung des zunehmenden Bedarfs ist eine ressourcenschonende Papierherstellung notwendig. Doch wie optimiert man den Prozess des Altpapierrecyclings? Mit dieser Frage beschäftigten sich 42 KIT-Maschinenbaustudierende vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) unter der Leitung von Professor Albert Albers. Im Innovationsprojekt „Innovative Stoffaufbereitung – Vom Altpapier zum Ableerturm“, das die Lehrveranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ des IPEK begleitet, stellten die Nachwuchsingenieure gemeinsam aus insgesamt 395 Konzeptideen sieben verschiedene Lösungen für die Entwicklungsaufgabe her. Das Lehrkonzept Integrierte Produktentwicklung ermöglicht den Studierenden die Verbindung theoretischer Inhalte mit den praktischen Anforderungen der Industrie. Projektpartner im Wintersemester 2010/2011 war die Ravensburger Voith Paper. Die als Prototyp umgesetzten und validierten sieben Lösungen präsentierten die Nachwuchsingenieure nun bei der Abschlussveranstaltung. Der „Tetra Breaker“ der fiktiven Firma „Pulp Friction“ beispielsweise zerkleinert schwer auflösbare Getränkekartons. Dabei werden die einzelnen Schichten des Tetrapaks – Kunststoff-, Aluminium- und Papierschicht – voneinander getrennt. „Herkömmliches Schreddern schädigt die Papierfasern, demgegenüber arbeitet der Tetra Breaker faserschonend“, erläuterte der Sprecher der Gruppe, Jan Dworschak, die Vorteile des Verfahrens

FoSS-SportsCamp 2011

Sport macht Spaß – das zeigt das wissenschaftlich begleitete Ferienprogramm des KIT-Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS): Das „FoSS-SportsCamp 2011“ von Dienstag, 14. bis Samstag, 18. Juni 2011 am KIT-Institut für Sport und Sportwissenschaft richtet sich an sportbegeisterte 12- bis 14-Jährige. Unter der Leitung von erfahrenen Trainerinnen und Trainern stehen Fußball, Gerätturnen, Klettern, Schwimmen und Volleyball auf dem Programm. Außerdem bietet das FoSS-SportsCamp 2011 ein abwechslungsreiches Freizeit- und Abendprogramm. Ziel ist, den Jugendlichen ohne Leistungsdruck eine positive Einstellung zu Sport und Bewegung zu vermitteln. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro und beinhaltet eine 24-Stunden-Betreuung, eine Vollverpflegung durch das Studentenwerk, ein FoSS-T-Shirt sowie die Teilnahme am abwechslungsreichen Freizeitprogramm. Interessierte können sich bis Freitag, 1. April, im Internet unter www.foss-karlsruhe.de anmelden. Auskunft zum Programm gibt Helga Köcher, Projektleiterin des FoSS-SportsCamp 2011, unter 0721608-48324.

Radio aus dem KIT
Wissbegierige aufgemerkt: Spannende Beiträge aus der Wissenschaft gibt es heute zwischen 17 und 18 Uhr in der aktuellen Ausgabe von „KIT Wissen“, dem Radio-Magazin des KIT, zu hören. Erdbeben-Experte James Daniell vom KIT spricht über die Folgen von Erdbeben in armen Ländern. Außerdem erwarten die Hörer Eindrücke von den 15. „Karlsruher Gesprächen“, ein Beitrag zum Thema "Verkehrssimulation im Computer" sowie aktuelle Veranstaltungstipps. Umrahmt wird das Ganze von handverlesener Musik. Moderatorin im Studio ist Judith Böseke. "KIT Wissen - Faszination Forschung" und "KIT Campus - Studieren und mehr" sind die beiden Magazine von Radio KIT, dem Radioprogramm des Karlsruher Instituts für Technologie. Sie hören KIT Wissen und KIT Campus im wöchentlichen Wechsel - immer donnerstags von 17 bis 18 Uhr. Zu empfangen sind KIT Wissen und KIT Campus auf UKW Karlsruhe 104.8, auf BW Kabel 100.2 oder im Internet-Livestream unter http://www.radio.kit.edu.