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Erfolg mit Roboterprogrammierung

Erfolg mit Roboterprogrammierung
author:

 Margarete Lehné, Anna Moosmüller, Sybille Orgeldinger

source:

PKM-Presse

Date: 19.10.2016

Die Softwarefirma ArtiMinds Robotics, eine Ausgründung aus dem KIT, hat mit ihren Anwendungen zur Programmierung von Robotern schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Nun haben die vier Gründer von ArtiMinds das Finale des internationalen Wissenschaftswettbewerbs „Falling Walls Venture“ 2016 erreicht. Das Finale, bei dem wissenschaftsbasierte Start-ups aus der ganzen Welt ihre Ideen präsentieren, findet am 8. November in Berlin im Rahmen der „Falling Walls Conference“ statt. An der Veranstaltung werden der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, und der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Thomas Hirth, teilnehmen. ArtiMinds Robotics hat kürzlich in New York auch einen Platz im Programm „German Accelerator“ gewonnen. Mit diesem unterstützen das Bundeswirtschaftsministerium und das Förderprogramm EXIST deutsche Start-ups dabei, den US-amerikanischen Markt kennenzulernen. ArtiMinds entwickelt Software, mit der sich komplexe Bewegungen von Robotern schnell und intuitiv programmieren lassen. So lassen sich Roboter in vielen Szenarien auch bei kleinen Produktstückzahlen wirtschaftlich einsetzen. „Der Erfolg von ArtiMinds bestätigt einmal mehr unsere gute Arbeit in der Gründungsbetreuung am KIT “; sagt Thomas Neumann, Leiter Gründungen und Beteiligungen im Innovationsmanagement (IMA) des KIT.

Jugend forscht – am KIT zur Aerodynamik

Nurflüger, also Flugzeuge, die nur aus einem Flügel bestehen, sehen nicht nur futuristisch aus, sondern bieten im Vergleich zu üblichen Flugzeugen einen geringen Luftwiderstand. „Aerodynamisch sind sie so ideal, dass man mit ihnen etwa 20 bis 30 Prozent Treibstoff einsparen kann“, erläutert Andreas Güttler vom Institut für Strömungsmechanik des KIT. „Aber weil ihm Seiten- und Höhenleitwerk fehlen, hat der Nurflügel auch ein Steuerungsproblem.“ Wie sich dieses lösen lässt, hat Ivo Zell erforscht: Auf Grundlage der von den Gebrüder Horten in den 1930er und 1940er Jahren entwickelten Prinzipien hat der 18-jährige Schüler einen Nurflügel gebaut, der ohne jegliche Computerunterstützung stabil fliegt. Die Flugeigenschaften seines Modells optimierte er mit selbst entworfenen Messinstrumenten. Mit seinem Flugmodell war Ivo Zell nach dem ersten Platz beim deutschen Jugend-forscht-Wettbewerb nun auch bei der europäischen Ausgabe erfolgreich. Beim European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) erhielt er einen mit 5000 Euro dotierten zweiten Preis. Bei den Vorbereitungen hat ihn Andreas Güttler unterstützt. Auch wenn sich Nurflüger in der Luftfahrt nicht durchgesetzt haben, seien sie für viele Aerodynamiker das Idealbild eines Flugzeugs, sagt Güttler. „Stabile Flugeigenschaften zu generieren, so wie es bei Ivos Entwicklung gelungen ist, gilt als höchste Kunst.“

Terror in Frankreich

Paris, Nizza, Brüssel – der islamische Terror ist in Europa angekommen. Was wollen die Terroristen erreichen, wie ist die Vorgehensweise der Behörden zu bewerten und auf welche Art lässt sich der Dschihadismus stoppen? Der französische Politologe Gilles Kepel ist einer der führenden europäischen Experten für die arabische Welt. In seinem jüngsten Buch „Terreur dans l'Hexagone. Genèse du djihad français", das aktuell auch in deutscher Sprache erschienen ist, untersucht er die gegenwärtigen Fragen und aktuellen Ereignisse, die sich derzeit negativ auf die Stabilität der französischen und europäischen Gesellschaft auswirken. Am Donnerstag, 27. Oktober 2016 um 18 Uhr veranstaltet die Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe in Kooperation mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale des KIT einen Vortragsabend mit Gilles Kepel. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt. Veranstaltungsort ist das Präsidiumsgebäude am Campus Süd des KIT (Gebäude 11.30, Engelbert-Arnold-Straße 2). Um Reservierung wird gebeten: telefonisch unter 0721/160380 oder per Mail unter info@ccfa-ka. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/internationales_forum