deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Hilfe für Slum in Indien

Hilfe für Slum in Indien
author:

Sibylle Orgeldinger, Klaus Rümmele, Lilith Paul

source:

KIT - Presse

Date: 27.12.2012

Verein „EWB“ stattet in Dharamshala Menschen mit Solarkochern aus

Der Verein „Engineers Without Borders“ (EWB) am KIT setzt sich in einem seiner Projekte dafür ein, die Lebensbedingungen im Slum im indischen Dharamshala zu verbessern: Das Projekt „Sauraprakta“, bei dem EWB mit der Organisation „Tong-Len Charitable Trust“ zusammenarbeitet, zielt darauf, die Menschen mit Solarkochern auszustatten und sie damit unabhängig von Brennstoffen zu machen. Kürzlich flogen vier EWB-Mitglieder nach Indien, bauten vor Ort die ersten zehn Solarkocher und wiesen die Familien in das Kochen mit Sonnenenergie ein. Die Solarkocher werden nun in einem halbjährigen Feldtest erprobt; die ersten Erfahrungen waren positiv. In EWB engagieren sich KIT-Studierende verschiedener Fachrichtungen. Darüber hinaus wird der Verein auch von Professoren und Alumni unterstützt.

Doktoranden aus Bulgarien

Das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen am KIT hat das „FDIBA Research Lab“ eröffnet. Es gründet auf einer Kooperation des Instituts mit der Fakultät für deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA) an der Technischen Universität Sofia mit den drei Forschungsschwerpunkten Virtual Engineering, 3D-interaktives-Lernen und Energiemanagement. Ab 2013 verbringen pro Jahr bis zu sechs Doktoranden der bulgarischen Hochschule zweimonatige Aufenthalte am Institut, die der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert. Ziel sei es, so sagt die Leiterin des Instituts, Professorin Jivka Ovtcharova, „dass die Doktoranden ihre interdisziplinären Forschungsarbeiten mit Werkzeugen des Virtual Engineering visualisieren“.

Roboter im Fokus

Emotionale Geschichten aus der MINT-Welt – Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – können bei jungen Menschen das Interesse an entsprechenden Themen fördern. Deshalb hat das Projekt „MINTiFF“ am KIT eine Veranstaltung mit dem Titel „Roboter in Realität und Fiktion“ realisiert. Thema waren die Robotik und die Anthropomatik, die Symbiose zwischen Mensch und Maschine. „Meine Vorbilder und Inspirationsquellen sind Biologie und Science-Fiction-Filme“, sagt Tamim Asfour, einer der Vortragenden und Professor am Institut für Anthropomatik des KIT.

Der KIT-Roboter ARMAR interagiert schon heute mit Menschen und lernt durch Beobachtung und Nachahmung. Ausgestattet mit Kamera-Augen und Tastsensoren kann er selbst unbekannte Objekte identifizieren und ergreifen.

Preis für Klimaforscher

Der Umweltpreis der Stadt Weilheim in Oberbayern geht 2012 an Stefan Emeis, der am Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen im Institut für Meteorologie und Klimaforschung arbeitet. Die Stadt würdigt damit sein Engagement im Natur- und Umweltschutz in der Region. Emeis ist als Vorsitzender des Klimabeirats des Landkreises ehrenamtlich in der Umweltpolitik aktiv.

Er wohnt in Weilheim und beteiligt sich seit Jahren an der Umsetzung der lokalen Agenda 21 für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Zeichen des Klimawandels. Dazu gehört die Gestaltung der Energiewende vor Ort, etwa durch kostenlose Energieberatung und durch lokale Energieerzeugung, die auf kurze Transportwege und eine Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes setzt.