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Dünenbildung unter Wasser

Dünenbildung unter Wasser
author:

Sarah Werner

source:

KIT-Presse

Date: 11.11.2015

Dünen können sich auch unter Wasser bilden: Strömt Wasser über eine Sedimentablagerung, legt sich deren Oberfläche in kleine Wellen. Diese können je nach Strömungsgeschwindigkeit, Wassertiefe und Korngröße verstärkt werden, sodass Rippel oder sogar Dünen entstehen. Die Dünenbildung in Sedimentablagerungen genau vorherzusagen, ist wichtig in verschiedenen Bereichen der Ingenieur- und Umweltwissenschaften, unter anderem für Wasserbau und Gewässerentwicklung. Zugleich ist sie schwierig wegen der komplexen Wechselwirkungen zwischen Sedimentteilchen und turbulenten Strömungen. Am Institut für Hydromechanik des KIT hat Aman G. Kidanemariam in seiner Doktorarbeit den Prozess zum ersten Mal überhaupt durch numerische Simulation auf Höchstleistungsrechnern abgebildet. Er kam weitgehend ohne Modellannahmen aus, indem er die Strömung um mehr als eine Million bewegter Sedimentteilchen basierend auf den Navier-Stokes Gleichungen berechnete – das sind Differentialgleichungen, die bewegliche Flüssigkeiten und Gase beschreiben. Ergebnis ist eine Art numerisches Strömungslabor, mit dem sich Berechnungsmodelle für den Sedimenttransport in technischen Systemen und Umweltsystemen verbessern lassen. Für seine Dissertation erhielt Aman G. Kidanemariam nun den mit 1.000 Euro dotierten „Leonardo da Vinci Award“ der ERCOFTAC, einer der führenden europäischen Vereinigungen von akademischen und industriellen Gruppen im Bereich der Strömungsmechanik und Verbrennung.

Bewerbungstraining für Menschen mit Seheinschränkung

Einstellungsgespräche sind für viele Bewerber eine stressige Situation: Oft sind sie verunsichert, wenn es darum geht, über Stärken, Schwächen oder dem Interesse an einem Unternehmen zu reden. Für viele Jobsuchende mit Seheinschränkung stellt sich zusätzlich das Problem, wie sie ihre Behinderung thematisieren können. Das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT bietet deshalb einen zweitägigen Workshop an, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie sich optimal auf ein Einstellungsgespräch vorbereiten können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die eigenen Fähigkeiten und Interessen mit dem Anforderungsprofil einer Stelle übereinstimmen. In verschiedenen praktischen Szenarien werden anhand persönlicher Beispiele Aussagen glaubhaft und nachvollziehbar belegt. Der Workshop findet vom 8. bis 10. Januar 2016 im Haus der Kirche in Bad Herrenalb statt. Die Kosten für Übernachtung und Vollpension betragen 156,- Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.szs.kit.edu/index.php. Anmeldeschluss ist der
2. Dezember 2015. Das SZS ist eine interfakultative Dienstleistungs- und Forschungseinrichtung am KIT, das blinde und sehbehinderte Studierende unterstützt – vor allem beim Absolvieren der am KIT angebotenen Studiengänge.

Live aus dem Gerichtssaal?

Gerichtsverhandlungen sind öffentlich, Ton- und Filmaufnahmen während der Verhandlung jedoch unzulässig. Dies bestimmt das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG). Bei wegweisenden Prozessen sind die Säle allerdings zunehmend überfüllt. Zugleich haben Medien nach dem Grundgesetz einen Anspruch auf Informationszugang. Der Vortrag „Live aus dem Gerichtssaal? – Die aktuelle Diskussion um § 169 GVG“ am Montag, 23. November, um 19 Uhr im Vortragssaal des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe beleuchtet das Thema aus der Sicht der Praxis: Der Jurist und TV-Journalist Frank Bräutigam, Redaktionsleiter der ARD-Rechtsredaktion beim SWR, erörtert mögliche Kompromisse, die dem Öffentlichkeitsgrundsatz gerecht werden, ohne Persönlichkeitsrechte und Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen. Veranstalter des öffentlichen Vortrags sind die Jungen Juristen Karlsruhe e.V. und das Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft (ZAR) des KIT. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.