deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

KIT-Flitzer wagt Schritt über den Atlantik

KIT-Flitzer wagt Schritt über den Atlantik
author:

Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 12.05.2011

RaceIng-Team in Michigan
Einen großen Schritt über den Atlantik machen gerade die KIT-Studierenden des KA-RaceIng-Teams. Die Hochschulgruppe geht beim Formula SAE-Rennen in Michigan, USA, an den Start. Die Formula SAE ist der größte internationale Konstruktionswettbewerb, bei dem Studententeams mit selbst konstruierten Rennwagen gegeneinander antreten. Der vom KIT-Team entworfene und gefertigte Wagen KIT10 startet nun als erstes KA-RaceIng Fahrzeug beim Rennen in Michigan. Bei der Konstruktion und Fertigung des Rennwagens konnte das Team auf das Knowhow zahlreicher Institute des KIT zurückgreifen. „Außerdem war es nur mit Hilfe großzügiger Unterstützungen durch unsere Sponsoren möglich, den Formelrennwagen zu konstruieren, zu fertigen und damit an diesem Wettbewerb teilzunehmen“, sagt Raphaela Bihr, Organisatorische Leiterin des Projekts. „Nun hoffen wir, unter die ersten zehn der insgesamt 120 Teilnehmer zu kommen.“ Das KIT-Team entwickelt und konstruiert jährlich einen Rennwagen für die Klassen Formula Student bzw. Formula SAE, an denen weltweit über 270 universitäre Teams teilnehmen. Bei KA-RaceIng engagieren sich momentan 50 Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen – von Maschinenbau über Elektrotechnik bis hin zum Wirtschaftsingenieurwesen.

Experte für Hydrogeologie
Grundwasser ist weltweit die wichtigste Süßwasserressource: in Deutschland stammen 75 Prozent des Trinkwassers aus dem Grundwasser, also aus Quellen und Brunnen. Außerdem spielt es in Ökosystemen, in der Landwirtschaft oder zur Energiegewinnung durch oberflächennahe Geothermie eine wichtige Rolle. Mit Fragen rund ums Grundwasser beschäftigt sich Nico Goldscheider, neuer Professor für Hydrogeologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT. Der gebürtige Karlsruher studierte Geologie und Geoökologie am KIT, wo er 2002 im Fach Hydrogeologie promovierte. Anschließend arbeitete Goldscheider am Zentrum für Hydrogeologie der Universität Neuchâtel in der Schweiz und dann als Professor an der TU München. Er ist Experte für Karst, also für Gebiete, die aus Kalkstein oder ähnlichen Gesteinen bestehen und in denen das Wasser unterirdisch in einem Netzwerk aus Höhlen zirkuliert. Außerdem hat er sich auf alpine Hydrogeologie spezialisiert, beispielsweise auf die Auswirkungen des Gletscherschwunds. Auch privat ist Goldscheider ein begeisterter Alpinist.

Konzert des Kammerorchesters
Das KIT-Kammerorchester unter der Leitung von Dieter Köhnlein konzertiert am Samstag, den 14. Mai 2011, ab 20 Uhr im Gerthsen Hörsaal, Gebäude 30.21., KIT-Campus Süd. Auf dem Programm stehen Beethoven, Korngold und Schubert. Karten gibt es im Vorverkauf bei Schlaile, Padewet und der Buchhandlung am Kronenplatz oder per E-Mail unter dkoehnlein@gmx.de bestellen. Für KIT-Studierende ist der Eintritt frei.

Architekturgeschichte des Parkhauses
Mit dem Automobil entstand um 1900 das individuelle Verkehrsmittel der Moderne, das nach neuartigen Bautypen wie Tankstellen und Hochgaragen verlangte. Nachdem der französische Architekt Auguste Perret schon 1907 in Paris das erste mehrgeschossige Parkhaus für Autos in Europa fertig stellte, beschäftigten sich Architekten und Ingenieure vor allem in den 1920er Jahren mit der Konstruktion von Aufzugsparkhäusern und Hoch- oder Tiefgaragen, die Vorbild für die heutigen Parkhaustypen sind. Einen Einblick in die automobile Architekturgeschichte gibt das Buch „Parkhäuser. Architekturgeschichte einer ungeliebten Notwendigkeit“ von Joachim Kleinmanns, Wissenschaftler am Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau des KIT. Kleinmanns geht dabei vor allem auf die Bedeutung der Massenmotorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg ein, die bis heute eine Herausforderung für die „Architektur des Parkens“ ist. Das bebilderte Buch zum Preis von 20 Euro ist im Marburger Jonas-Verlag erschienen.