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Chinesisches Frühlingsfest mit Oper und Volkstanz

Chinesisches Frühlingsfest mit Oper und Volkstanz
author:

Saskia Kutscheidt

source:

KIT-Abteilung

Date: 12.01.2012

Chinesisches Neujahrsfest

Das Frühlingsfest ist der wichtigste Feiertag der chinesischen Kultur: Er wird mit der ganzen Familie verbracht und ist daher mit Weihnachten in Deutschland vergleichbar. Am morgigen Freitag, 13. Januar, findet das Frühlingsfest ab 19.30 Uhr im Karlsruher Konzerthaus statt. Der Verein der chinesischen Studierenden und Wissenschaftler in Karlsruhe e.V. (VCSW) organisiert die Veranstaltung in Kooperation mit dem Generalkonsulat in Frankfurt. Auf dem Programm stehen unter anderem Volkslieder, Chinesische Oper, Zauberkünste und Volkstanz. Die Organisatoren haben sowohl eine chinesische als auch eine deutsche Moderation in das Programm eingeplant. Eintrittskarten sind an der Abendkasse oder per Mail unter info@vcsw-ka.org erhältlich. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen.



Heinz Kunle ist gestorben
Der frühere Rektor der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), Heinz Kunle, ist im Alter von 83 Jahren verstorben. „Wir verlieren mit Professor Kunle nicht nur einen sehr engagierten Altrektor, sondern auch einen charismatischen Hochschullehrer, einen exzellenten Wissenschaftler und eine herausragende Persönlichkeit“, sagt KIT-Präsident Professor Horst Hippler. Der 1928 im badischen Lörrach geborene Mathematikprofessor hat sich insbesondere auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit engagiert: Er war unter anderem an der Gründung der Europäischen Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (EUCOR) beteiligt. Kunle setzte sich außerdem für die Lehre ein: 1968 gründete er die Abteilung für Didaktik der Mathematik, um Studierende für das Lehramt zu begeistern. Neben Forschung und Lehre stärkte Kunle während seiner Amtszeit als Rektor auch die internationale Ausrichtung der ehemaligen Universität Karlsruhe, heute KIT, nach Ungarn, Bulgarien und Russland, in besonderem Maße aber nach Frankreich, wobei er eine ganze Reihe von Partnerschaften auf den Weg brachte, aus denen Studiengänge mit Doppeldiplomen entstanden. Kunle, in seiner Freizeit begeisterter Klavierspieler, zählte zu den Wegbereitern der Deutsch-Französischen Hochschule, die 1999 mit Sitz in Saarbrücken gegründet wurde. Zu seinen zahlreichen Ehrungen gehören neben drei Ehrendoktoraten das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.



Vortrag über die Zukunft der Bahn
Bislang galten Bahnen als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel. In der öffentlichen Wahrnehmung jedoch verlieren sie zusehends ihren Vorsprung – Bahnprojekte werden zunehmend kritisch betrachtet. Außerdem steigen die Anforderungen an ihre Umweltverträglichkeit, insbesondere in Hinblick auf Energieverbrauch, Kohlendioxid-Emissionen oder Lärm- und Geräuschentwicklung. Welchen Herausforderungen sich die Bahn künftig stellen muss, erläutert Peter Gratzfeld, Professor und Leiter des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik, in einem Vortrag am Dienstag, 17. Januar, ab 17.30 Uhr in der Hochschule Karlsruhe, Hörsaal Elektrotechnik, in der Moltkestraße 30. Der VDE-Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik Mittelbaden organisiert die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.



Land fördert neue Projekte
Das Land Baden-Württemberg fördert mit dem Programm „Junge Innovatoren“ acht neue Existenzgründungsvorhaben, darunter zwei KIT-Projekte und eines des Forschungszentrums Informatik (FZI).  Die Gründer erhalten eine finanzielle Unterstützung und ein begleitendes Coaching durch praxiserfahrene Personen. OPASCA Systems am KIT hat sich auf die Entwicklung intelligenter sensorbasierter Systeme und Lösungen in der Personen- und Objektdetektion spezialisiert. Das Verfahren entwickelten Timo Machmer und Alexej Swerdlow während ihrer Promotion am Lehrstuhl für interaktive Echtzeitsysteme des KIT. Das medXguard-System beispielsweise ist eine Anlage, die durch eine rechnergestützte, automatische Auswertung von Videodatenströmen aus mehreren Kameras in medizinischen Bestrahlungseinrichtungen Schutz vor Verstrahlung bietet.  Das KIT-Projekt evidensa, für das die Ingenieurin Nicole Kikillus und der Informatiker Michael Schweikert vom Institut für Biomedizinische Technik die Software entwickelten, ermöglicht die Erkennung von Vorhofflimmern, unabhängig davon, ob es zum Zeitpunkt der Untersuchung auftritt oder nicht. Vorhofflimmern verursacht häufig keine Symptome oder tritt oft nur anfallsartig auf. Es kann in der Folge zu Krankheiten wie Schlaganfällen führen. Die Diagnose ist daher bislang sehr schwierig  und aktuell nur dann möglich, wenn ein Anfall auftritt. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg der drei Karlsruher Gründerteams und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung der Geschäftsideen", so Rolf Blattner vom Innovationsmanagement des KIT, der die Gründer bei der Antragsstellung und Projektdurchführung unterstützt.



Preis für Tonya Vitova
Tonya Vitova hat den im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausgeschriebenen WiN-Germany Preises erhalten. Die Physikerin ist seit 2008 am Institut für Nukleare Entsorgung des KIT tätig. Sie erhält den Preis für ihre Arbeiten in der Röntgenspektroskopie, einem Messverfahren der Physik, mit der sie Actinidenelemente, also radioaktive Elemente, untersucht. Die Auszeichnung würdigt insbesondere die innovative Einführung der Röntgenemissionsspektroskopie mit hoher Energieauflösung. Vitovas Arbeit zeigt eine gute Verbindung von Grundlagenforschung und Anwendung, die auch in Zukunft in der Endlagersicherheitsforschung von großem Interesse ist. WiN Germany ist die deutsche Sektion der weltweiten Organisation WiN – Women in Nuclear. Ziel ist es, den regelmäßigen Austausch von Ideen, Informationen und Erfahrungen zu fördern.