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Tröpfchen als winzige Reagenzgläser

Tröpfchen als winzige Reagenzgläser
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith Paul

source:

KIT - Presse

Date: 02.05.2013

Forscher greifen bei der Untersuchung von Zellen auf die Eigenschaften von Mikroschichten zurück

Gläser, die sich selbst reinigen, Spiegel, die nicht beschlagen, oder Lebensmittel, die nicht schimmeln, – wasserliebende und wasserabstoßende Oberflächen haben sich im Alltag bereits vielseitig bewährt. Die verantwortlichen Mikroschichten lassen sich aber auch geschickt miteinander kombinieren: Im Fachmagazin „Advanced Materials“ geben Pavel A. Levkin und Erica Ueda vom Institut für Toxikologie und Genetik des KIT einen Überblick über Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten von großflächigen Strukturen, die beide Eigenschaften vereinen. Wie bei einem karierten Gewebe befinden sich Mikrofasern, auf denen sich Tröpfchen ausbilden, dicht neben wasserabstoßenden Mikrofasern, die eine Barriere zwischen den Tröpfchen darstellen. „Auf diese Weise können wir auf engem Raum viele isolierte Tröpfchen aneinanderreihen, ihre Größe und Form genau festlegen und sogar kleine Miniaturkanäle anlegen,“ sagt Levkin. „Jedes Tröpfchen dient als winziges dreidimensionales Reagenzglas, in dem wir Zellen gezielt untersuchen und bio-chemischen Einflüssen aussetzen können.“

Neue Ausgabe von „lookKIT“

Unter dem Titel „Wirtschaft und Werte“ widmet sich die aktuelle Ausgabe des Magazins „lookKIT“ dem Schwerpunktthema Wirtschaftswissenschaften. Dabei berichtet lookKIT unter anderem über das Verbundprojekt „intelligent Zero Emission Urban System – iZEUS“, in dem Wissenschaftler die Forschung, Entwicklung und praktische Demonstration in den Bereichen Smart Grid und Smart Traffic – dabei handelt es sich um intelligente Verkehrssysteme und Stromnetze – vorantreiben. Außerdem stellt das Magazin das Gemeinschaftsprojekt INSPIRE vor. In diesem untersuchen Forscherinnen und Forscher des KIT und des FZI Forschungszentrums Informatik verschiedene Möglichkeiten, Ärzte und Pflegeorganisationen besser zu vernetzen. lookKIT berichtet für die interessierte Öffentlichkeit in Deutsch und Englisch von Projekten, Menschen und Einrichtungen des KIT. Infos und Download im Internet unter der Adresse www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php.

Geotechniker ausgezeichnet

Für seine Forschung im Fach Geotechnik erhält Theodoros Triantafyllidis, Leiter des Instituts für Bodenmechanik und Felsmechanik am KIT, eine „Szeto Wai Fellowship“ der Universität Hong Kong. Die Auszeichnung fördert den Technologietransfer im Bauingenieurwesen: In Vorträgen und Seminaren wird Triantafyllidis Wissenschaftlern und  Ingenieuren vor Ort aktuelle Forschungsergebnisse näherbringen. Die Geotechnik befasst sich damit, wie Baugrund beschaffen ist und wie er sich verändert. Einfluss nehmen beispielsweise Erdbeben oder die Wechselwirkungen zwischen Boden, Bauwerk und angrenzende Neubauten. „Wir sprechen mit den Wissenschaftlern in Hong Kong auch über erste gemeinsame Projekte zum zyklischen Bodenverhalten, wie etwa die wiederkehrende Belastung des Bodens durch überfahrende Züge“, sagt Triantafyllidis.

Kammerorchester-Konzert

Das Kammerorchester des KIT unter der Leitung von Dieter Köhnlein gibt am kommenden Samstag, 4. Mai, ein Konzert. Solistin im Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel ist die Schweizer Pianistin Aglaia Graf. Ausgebildet in Wien und Paris, ist die Pianistin mit vielen europäischen Orchestern aufgetreten und hat zahlreiche Preise erhalten. Auf dem Programm des Konzerts stehen außerdem die Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky sowie die 4. Sinfonie B-Dur von Ludwig van Beethoven. Beginn ist um 20 Uhr im Gerthsen Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd, Engesserstraße 9. Karten gibt es per per E-Mail an dkoehnlein@gmx.de, im Musikhaus Schlaile, in der Buchhandlung am Kronenplatz oder im Vorverkauf oder an der Abendkasse.