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Die lange Nacht der Abschlussarbeit

Die lange Nacht der Abschlussarbeit
author:

Sophia Nietzschmann

source:

PKM-Presse

Date: 24.02.2016

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten bereiten vielen Studierenden Schwierigkeiten. Koordinationsprobleme und Schreibblockaden machen das Vorankommen schwer und der anfängliche Zeitplan ist bald überholt. Die vierte lange Nacht der Abschlussarbeit am KIT unterstützt Studierende bei Fragen rund um das akademische Schreiben. Von 17 bis 22 Uhr beraten Expertinnen und Experten verschiedener Einrichtung des KIT etwa zu Themenfindung, formalem Aufbau, Zeitmanagement und Literaturrecherche. Ab 18:30 Uhr können Studierende und Betreuende in Workshops das Thema der Podiumsdiskussion vorbereiten, bei der sich Experten und Studierende dann ab 20:30 Uhr unter der Leitung von Alexander Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und akademische Angelegenheiten über die „Motivation im Ausnahmezustand: Die Abschlussarbeit erfolgreich meistern“ austauschen. Die Veranstaltung ist Teil eines bundesweiten Aktionstages am 03. März und findet im Vortragsraum der KIT-Bibliothek (3. OG, Campus Süd) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter: www.hoc.kit.edu/langenacht.

Beispielhafte Industrie 4.0 Lösung am KIT ausgezeichnet


Das „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am KIT erhält die Auszeichnung als einer der „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“. Mit dem Wettbewerb prämiert das Land Baden-Württemberg Einrichtungen, die Industrie 4.0 erfolgreich in den Unternehmensalltag integrieren und innovative Lösungen für die Digitalisierung in Industrie und Handwerk realisieren.
Seit 2014 unterstützt das „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umstellung auf Industrie 4.0. Konkret geht es um das Stärken der Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen Betriebs durch flächendeckende Digitalisierung, Vernetzung und echtzeitfähige Lösungen für das Tagesgeschäft. In einem Test- und Qualifikationslabor lassen sich realitätsnahe Szenarien anhand der eigenen Datensätze durchspielen und so praktikable Lösungen erarbeiten. Das Labor ermöglicht den Betrieben effizientere Kosten- und Entwicklungsplanungen und bessere Transparenz der Arbeitsabläufe bei der Umstellung auf Industrie 4.0.
„Für die Unternehmen zählt eine klare Antwort auf die Frage: Wie generieren wir durch Industrie 4.0 Lösungen und messbare Mehrwerte für das Geschäft? Mit dem Industrie 4.0 Collaboration Lab stellen wir eine moderne Einrichtung und gezieltes Lösungs-Know-how zur Verfügung“, erklärt Professorin Jivka Ovtcharova, Leiterin des IMI. Seit vergangenem Jahr ist das "Industrie 4.0 Collaboration Lab" Teil der Aktivitäten im Bereich Demonstrationsfabriken und Forschungskooperationen der nationalen „Plattform Industrie 4.0“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Die prämierten Unternehmen werden in den Kompetenzatlas des Bundeslandes aufgenommen.

Studieren am KIT: Chemie


Was haben Apfelkuchen, Glühwürmchen und Kopfschmerztabletten gemeinsam? Es würde sie nicht geben, ohne die Chemie! Denn erst diese macht sie zu dem was sie sind. Genauer gesagt: Stoffe und chemische Verbindungen, die miteinander reagieren und so erst für lockeren Teig und grünes Leuchten sorgen oder schmerzstillend wirken.
„Es ist faszinierend, wie man Atome und Moleküle manipulieren kann“, erzählt Manuel Schupp, Chemiestudent am KIT. Seine Begeisterung für die Chemie entdeckte er bereits mit neun Jahren, als ihm seine Eltern einen Chemiebaukasten schenkten. „Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen.“ Heute ist er im fünften Semester. An seinem Studium schätzt er vor allem die Vielfältigkeit: „Morgens hat man Vorlesungen und nachmittags arbeiten wir häufig im Labor.“ Als Voraussetzung für ein Chemiestudium empfiehlt der Student ein grundlegendes Verständnis für die Chemie, aber auch Fleiß lohne sich. Viele seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen wollen später Chemie an Schulen unterrichten. Manuel möchte nach seinem Studium in die Industrie oder an einer Universität forschen und lehren. Das Chemiestudium am KIT stellt Manuel Schupp in einem YouTube-Video vor: http://bit.ly/1PX3RbS.

Studierende entwickeln innovative Batteriekonzepte

Bis 2020 sollen es eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen schaffen. So will es die deutsche Bundesregierung. Noch schrecken aber der vergleichsweise hohe Preis und die niedrige Reichweite viele Verbraucherinnen und Verbraucher ab. 43 Maschinenbaustudenten vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) des KIT wollen zur Lösung dieser Probleme beitragen und entwickelten Produktideen, um die Elektromobilität voranzutreiben. Zum Abschluss des Projekts „Innovative Batteriekonzepte“ stellten die Studierenden ihre Prototypen von effizienteren, günstigeren und sicheren Batterien vor. So machten es sich etwa zwei der insgesamt sieben Teams zur Aufgabe, die Kosten für ein E-Auto durch leichtere und automatisch einbaubare Batteriesysteme zu senken. Ein weiteres Team will es ermöglichen, Elektroautos in nur zehn Minuten vollzuladen. Damit könnten sich Nutzer zukünftig über eine Zeitersparnis von 40 Prozent freuen. Die „Reichweiten-Angst“ behandelte ein Team, das besonders in der niedrigen Batteriekapazität ein Problem sah. Mit einem mobilen Aufladesystem wollen sie liegengebliebenen E-Autos künftig das Weiterfahren ermöglichen. Doch nicht nur PKW sollten verbessert werden. Auch für Baufahrzeuge fanden die Karlsruher eine Lösung: Durch gefederte Batterien könnten Arbeitsmaschinen künftig bei gleicher Leistung elektrisch betrieben werden. Dies war bisher durch die starken Stöße auf die sensiblen Batterien nicht möglich. Außerdem würde sich der Lärm dadurch reduzieren. Das IPEK bietet die Praxisveranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ seit fast 20 Jahren an. „Die Studierenden lernen dabei, die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen und in Lösungen umzuwandeln“, sagt IPEK-Leiter Albert Albers. Dieses Jahr war das Österreichische Unternehmen AVL List GmbH Projektpartner. Das Unternehmen setzt bereits einige Produktkonzepte der Studierenden um.