deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Das Leben der Falken in Echtzeit

Das Leben der Falken in Echtzeit
author:

Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 22.05.2014

Federn und Knochen – viel mehr bleibt von der Beute nicht übrig: In Minutenschnelle verschlingen drei kleine Wanderfalken alles, was die Eltern ihnen vorsetzen. Noch lassen sich die Jungvögel in ihrem „Kiesnest“ auf dem Wasserturm des KIT dank einer Live-Kamera beobachten. „Ende Mai, Anfang Juni rechnen wir mit den ersten Flugversuchen; danach werden sich die Falken nur noch sporadisch bei der Brutstätte aufhalten“, sagt Claudia Greceanu vom KIT. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Clemens Düpmeier kümmert sie sich um die Videoübertragung vom Nistplatz am KIT-Campus Nord. Auf dem vom KIT mitentwickelten Internetportal „Themenpark Umwelt“ unter www.themenpark-umwelt.de/natura-tv.html können Interessierte das Leben der Falken sowie einer jungen Storchenfamilie in Echtzeit mitverfolgen. Kleiner Tipp: Die Anwendung im Hintergrund mitlaufen lassen; das Gekreisch der Nestlinge signalisiert, wenn es Futter gibt.

Ingrid Ott berät Regierung

Die KIT-Professorin für Wirtschaftspolitik, Ingrid Ott, ist neues Mitglied in der unabhängigen Expertenkommission für Forschung und Innovation (E-FI) der Bundesregierung. In ihrer Forschung analysiert sie unter anderem die Ursachen für wirtschaftliches Wachstum. Zentrale Triebkräfte hierfür sind sowohl technischer Fortschritt, Infrastruktur und die Ausstattung einer Ökonomie mit Rohstoffen als auch der rechtliche Rahmen. Am wichtigsten ist der Wirtschaftswissenschaftlerin allerdings die Ressource Bildung: „Rohstoffe können knapp werden, aber neue Ideen wird es immer geben“, so ihre Einschätzung. Ott ist international als Expertin auf ihrem Fachgebiet anerkannt und verfügt über Erfahrung in der politischen Beratungspraxis. Als Mitglied der EFI berät sie nun die Bundesregierung in den kommenden vier Jahren zu forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Fragen. Das Gremium erstellt zudem jährliche Gutachten und erarbeitet Handlungsempfehlungen zu ausgewählten Themen.

Ex-Student im KiKA

Wenige Tage vor dem Start zur Raumstation ISS am 28. Mai ist Astronaut Alexander Gerst noch einmal in der „Sendung mit der Maus“ zu sehen. Dort zeigt der 38-Jährige, der an der damaligen Universität Karlsruhe, heute KIT, Geophysik studierte, wie er sich auf seinen ersten Flug in den Weltraum vorbereitet hat: Auf der Erde gibt es eine originalgetreue Kopie der ISS, so dass er bereits jeden Handgriff trainieren konnte. Auf die wissenschaftlichen Inhalte der Mission sei er durch sein Studium gut vorbereitet, sagte er kürzlich in einem Interview im Magazin „Helmholtz Perspektiven“. Kinder und Erwachsene, die mehr über Alexander Gerst und die ISS erfahren möchten, können das halbstündige Maus-Spezial am Sonntag, 25. Mai, um 9.25 Uhr im Westdeutschen Rundfunk (WDR) oder um 11.30 Uhr im Kinderkanal KiKA einschalten.

Informatik und Recht

Neue Informations- und Kommunikationstechniken machen den Alltag komfortabler: Intelligente Stromnetze helfen beispielsweise dabei, Energie zu sparen. Gleichzeitig speichern die schlauen Messgeräte detaillierte Informationen über Zeit und Menge des Stromverbrauchs und übermitteln diese an Energieanbieter, Netzbetreiber und Messstellen. Für die Nutzer ist diese Dateninfrastruktur größtenteils unsichtbar. „Daraus ergibt sich ein Konflikt gesellschaftlicher Werte – zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz einerseits und dem Schutz personenbezogener Daten andererseits“, sagt Oliver Raabe. Am KIT arbeitet der Jurist daran, Rechtsregeln bereits in den technischen Systementwurf zu integrieren. So wurde am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unter anderem eine Software entwickelt, die bei der Analyse von Datenflüssen innerhalb eines Systems eine automatisierte Rechtsprüfung zum Datenschutz vornimmt.