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Aus Schweinegülle wird Phosphor

Aus Schweinegülle wird Phosphor
author:

Ann-Christin Kulick, Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 30.01.2014

Anwender dieses KIT-Verfahrens für den „GreenTech Award“ nominiert

Für Menschen, Tiere und Pflanzen ist er lebenswichtig, aber sein natürliches Vorkommen schwindet: Phosphor gehört zu den Mineralien, die sich nicht im Labor herstellen lassen. Forscher des KIT haben daher ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Abwässern entwickelt. Mit einer Anlage für das Recycling von Phosphor aus Schweinegülle auf Basis dieses Verfahrens (P-RoC-Verfahren) ist der Anlagenbauer Alltech GmbH nun für einen GreenTech Award in der Kategorie „Recycling & Ressourcen“ nominiert. Menschen und Tiere nehmen Phosphor über Milchprodukte oder Fleischwaren aber vor allem über Feldprodukte wie Mais und Getreide auf. Sie verwerten es jedoch nicht vollständig und scheiden einen Teil wieder aus, der in der Kläranlage landet und rückgewonnen als Düngemittel nutzbar ist. Per Online-Voting auf www.greentec-awards.com kann das Publikum noch bis zum 13. Februar für seine Favoriten stimmen.

Peters im Eliteprogramm

Die Baden-Württemberg Stiftung hat Steven Peters für ihr Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ausgewählt: In seinem aktuellen Forschungsvorhaben am Institut für Produktionstechnik (wbk) des KIT wird es darum gehen, eine neue Planungsmethode für die Produktion zu entwickeln. Diese soll Unternehmen bei der Entscheidung unterstützen, welche neuen Technologien sich für die eigene Produktion eignen und wann der beste Zeitpunkt ist, diese einzuführen. Mit stärker schwankenden Märkten und der fortschreitenden Globalisierung werde der Kosten- und Innovationsdruck weiter steigen, sagt Peters. Flexibilität und Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen würden zu den entscheidenden Aspekten im Wettbewerb zählen. Für Unternehmen sei es daher wichtig, nicht nur in innovative Produkte, sondern auch frühzeitig in neue Produktionstechnologien zu investieren. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt mit dem Programm herausragende Nachwuchswissenschaftler auf dem Weg zur Professur. So war beispielsweise Gisela Lanza, heute Institutsleiterin am wbk, einst selbst Stipendiatin im Eliteprogramm.

„Campusjäger“ gewinnen Gründungswettbewerb

Wie geht es nach dem Studium weiter? Diese Frage beschäftigt viele schon weit vor ihrem Abschluss. Eine von KIT-Studierenden gegründete Online-Personalvermittlung speziell für Studierende schafft Abhilfe: Die „Campusjäger“ bringen interessierte Unternehmen und Studierende zusammen. Ob Praktikum oder Werkstudentenjob, Trainee oder Festanstellung. Dass dieses Konzept erfolgsversprechend klingt, fand auch die Jury beim Gründungswettbewerb „GROW“ der KIT-Hochschulgruppe „PionierGarage“. Belohnt werden die Idee und ihre Umsetzung mit 1000 Euro Preisgeld. Den zweiten und dritten Platz erreichten Meet&Eat und WeeLabs. Über ein Semester hatten 14 Gründerteams mit Mentoren an ihren Ideen gefeilt und an Workshops teilgenommen. Die PionierGarage organisiert und unterstützt Veranstaltungen rund um das Thema Gründen am KIT.

„Serum“ steuert Energie

Zu lange das Fenster offen gelassen oder vergessen, die Heizung herunter zu drehen? Hendro Wicaksono und sein Team, Forscher am von Jivka Ovtcharova geleiteten Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen des KIT, haben die Software „Serum“ entwickelt, die den Energieverbrauch effizient steuert: Sie sammelt Daten zu Gebäude und Umgebung, analysiert die individuellen Verbrauchsgewohnheiten und registriert sogar Verhaltensänderungen. Brennt beispielsweise nach Feierabend noch Licht im Büro, informiert sie den Nutzer per SMS. Hierfür müssen Leuchten, Fenster, Elektrogeräte und Heizungen mit Kontakten oder intelligenten Systemkomponenten ausgestattet sein, die Signale senden können. Im Schwetzinger Rathaus haben die KIT-Wissenschaftler nun erstmals ein solches energiesparendes Hardware-Software-System installiert.