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Wissenschaftliches Nachtcafé zur Zukunftsstadt Karlsruhe

Wissenschaftliches Nachtcafé zur Zukunftsstadt Karlsruhe
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Sarah Werner

source:

KIT - Presse

Date: 17.06.2015

Wie wollen und können wir in Zukunft wohnen und welche städtischen Initiativen nehmen Einfluss auf den Wohnraum in Karlsruhe? Mit diesen Fragen befasst sich ein Wissenschaftliches Nachtcafé zum Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“. Bei der Veranstaltung können sich die Teilnehmer mit ihren Tischnachbarn austauschen und gemeinsam mit Markus Neppl, Professor an der KIT-Fakultät für Architektur, ihre Fragen und Ansichten rund um das Thema Stadtplanung in Karlsruhe in großer Runde diskutieren. Das Nachtcafé ist eine Kooperation des KIT und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Es findet am 28. Juni 2015 ab 19 Uhr im Gartensaal im Schloss (Schloßbezirk 10) statt.

Kooperation mit Japan

Der Terahertz-Bereich, der im elektromagnetischen Spektrum zwischen Mikrowellen- und Infrarot-Strahlung liegt, sowie die Bildgebung in kleinsten Dimensionen gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Dr. Erik Bründermann, Leiter der Abteilung Beschleunigerforschung an der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA des KIT. Ziel des Physikers ist, beide Bereiche in der Grundlagenforschung zu verbinden. Dadurch eröffnen sich neue Anwendungen, unter anderem für die nicht-invasive medizinische Diagnostik, die Datenerfassung mit extrem hoher zeitlicher Auflösung, die ultraschnelle Informationsübertragung sowie die Synchronisation von Teilchenbeschleunigern. Erik Bründermann, der vor einem Jahr ans KIT kam, arbeitet schon seit einigen Jahren in interdisziplinären Projekten mit Forschern der Universität Shizuoka in Japan zusammen, aktuell bei der Entwicklung von Terahertz-Kameras für die Bildgebung, die Nahfeld-Effekte nutzen. Vor kurzem wurde Bründermann zum vierten Mal in Folge zum „Honorable Guest Professor of Shizuoka University“ gewählt. Er weilt jedes Jahr bis zu fünf Wochen für Forschungsarbeiten in Hamamatsu.

KIT Environment Lecture erklärt Wissenslücken der Umweltforschung

Warum wissen wir mehr über die Sterne als über unsere Umwelt? Dieser Frage geht András Bárdossy, Professor am Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung der Universität Stuttgart, in seinem Vortrag nach: Er zeigt, auf welche Schwierigkeiten die Wasser- und Umweltforschung trotz schnellerer Computer und neuer Messmethoden stößt, und erklärt anhand von Beispielen, welche Unsicherheiten daraus entstehen können. Anschließend stellt er die Folgen dieser Wissenslücken für die Gesellschaft am Beispiel der Klimaänderung dar. Der öffentliche Vortrag findet am 30. Juni 2015 um 18 Uhr im Gartensaal Schloss Karlsruhe statt.
Die KIT Environment Lectures des KIT-Zentrums Klima und Umwelt zeigen künftige Herausforderungen an einen schonenden Umgang mit Ressourcen auf und vermitteln Strategien sowie Technologien, welche die natürlichen Lebensgrundlagen schützen.