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Für klare Worte

Im Vorhaben Lehre hoch Forschung setzt das KIT Mittel des Bundes dafür ein, die forschungsorientierte Lehre zu stärken. Das Modul Wissenschaftskommunikation ist eine der Maßnahmen.

Szene aus der Wissenschaftskommunikation Das Modul basiert auf einer Kooperation der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien und dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe, bei dem das KIT Gesellschafter ist. Jedes Semester können bis zu 15 Masterstudierende aus verschiedenen Disziplinen über das House of Competence Kurse in Schreiben buchen, acht bis zehn Plätze gibt es in den Veranstaltungen „Präsentationstraining“ und „Science Slam – kreativ präsentieren“. Von den praxiserfahrenen Dozentinnen und Dozenten am NaWik lernen die Studierenden, ihr Fach verständlich und zielgruppengerecht vorzustellen. „Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den jeweils anderen Fächern sind ein Korrektiv“, sagt Beatrice Lugger, Wissenschaftliche Direktorin des NaWik. Schnell merkten sie, ob sie sich auch über Disziplingrenzen hinweg verständlich machen könnten. Menschen von einem Thema zu überzeugen, die Forschungsfrage klar und plausibel zu vermitteln, Aussagen zuzuspitzen – darum gehe es in dem Training des NaWik, das 2015 bundesweit insgesamt 40 Kurse gegeben hat.

Forschung begleitet Praxiswissen

Die Abteilung Wissenschaftskommunikation begleitet die Veranstaltungen am KIT mit aktueller Forschung. Für Professorin Annette Leßmöllmann sind Soft Skills wie das Präsentieren ein wichtiger Bestandteil zu jeder Phase des Studiums und in jedem Fach – „das ist aber noch nicht allen Studierenden bewusst“. Viele meldeten sich erst, wenn sie kurz vor einem Vortrag stünden oder einen Stipendienantrag schreiben müssten. „Auch bei einer Begehung oder einer Veranstaltung zu einem Projekt kann es vorkommen, dass Studierende ihr Thema kontextualisieren und motivieren müssen – je früher sie das üben, desto besser“, so Leßmöllmann.

In einem Nachfolgeprojekt wollen die Abteilung und das NaWik Lehrende unterstützen, die auf mediales Lernen setzen. Eine Dissertation wird das Projekt von Anfang an begleiten.

ele, 9.10.15